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Ilse Korn in den Jahren des Wiederaufbaus
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Bereits
im Juni 1945 wurde |
1951 wurde sie nach Berlin ins Volksbildungsministerium der DDR berufen. Nach sowjetischen Vorbild sollten im ganzen Land Bibliotheken eigens für Kinder gegründet werden. Sie übernahm die Leitung einer damit beauftragten Sonderkommission. Anlässlich der Eröffnung der ersten Kinderbibliothek ihrer Heimatstadt Dresden schrieb sie 1952 in einem Zeitungsartikel : “ Da stehen wir also in wunderbar großen Räumen, mit hellen, neuen Möbeln, doch leider auch vor fast leeren Regalen. Es ist dringend nötig, und zwar umgehend (!) für die jetzt Heranwachsenden Bücher zu schreiben, mit hellem, neuem Gedankengut.” |
Dieser Forderung kam sie bald selbst nach. Der neugegründete Kinderbuchverlag Berlin brachte ihre “Märchen für die Jüngsten” und den Kinderroman “ Mit Bärbel fing es an” heraus. Weil Bücherschreiben neben dem kraft- und zeitraubenden Beruf ein Ding der Unmöglichkeit war, beendete sie 1952 ihre Arbeit und wurde freiberufliche Schriftstellerin. Im Laufe der nächsten Jahre entstanden folgende Titel: |
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Mit Bärbel fing es an |
Der Falke unter dem Hut | Meister Hans Röckle und Mister Flammfuß | Mohr
und die Raben von London |
Übers Eis des Ladoga | Königin im Leinenkleid |
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Mohr und die Raben von London”
entstand in gemeinsamer Arbeit mit ihrem Mann Vilmos Korn.
Falls Sie das eine oder andere Buch lesen wollen, haben Sie wahrscheinlich unter
www.zvab.com die besten Chancen, eins zu finden.
Seit 1951 lebte Ilse Korn mit ihrer Familie in Kleinmachnow
bei Potsdam und
trat im Laufe der kommenden Jahre immer häufiger auch als
Märchenerzählerin in Erscheinung.
Das hatte sich anfangs eher zufällig
ergeben, denn bei den zahlreichen Eröffnungsveranstaltungen der Kinderbibliotheken setzte sie sich oft -
in Ermangelung von Büchern, aus
denen man hätte
vorlesen können - vor die Kinder und erzählte Märchen, meist ganz unbekannte, aus fernen Ländern.
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Sie erzählte alles aus dem Gedächtnis, voller Temperament und Humor, mit einem schier unerschöpflichen Wortschatz. Die Zuhörer - Kinder wie Erwachsene - waren von ihrer Erzählkunst so begeistert, dass sie immer häufiger eingeladen wurde ,als Märchenerzählerin aufzutreten.
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Zu Ilse Korns “Märchenstunden im Haus der Kultur der Sowjetunion” in Berlin (heute Palais am Festungsgraben ) kamen manchmal bis zu 100 Kinder mit ihren Lehrern oder Eltern. In der DDR war
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Ilse Korn im Kostüm des orientalischen Märchenerzählers und die 20jährige Nina Madlen Korn als "Märchen" in einem Theaterstück auf der Bühne im Haus der Deutsch-sowjetischen Freundschaft 1958 (heute Palais am Festungsgraben) |